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Im finalen Wettkampf des Winters in Soldier Hollow hatte sich am Dienstag der 23-Jährige Marco Maier vom SV Kirchzarten bei den Männern stehend dank einer taktischen Meisterleistung  seinen ersten Weltcup-Sieg in einem Biathlon-Rennen überhaupt erkämpft – mit den letzten mobilisierten Kräften, wie er mit krächzender Stimme berichtete. „Ich bin sehr glücklich darüber“, sagte der Dreifach-Weltmeister von Östersund 2023.

Am Mittwoch über die lange Strecke von 20 Km konnte Marco aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr starten.
Angesichts der Umstände –Erkältung, kaum Schnee in der Vorbereitung daheim, ein unfreiwilliger Zwischenstopp in San Francisco bei der Anreise und eine damit verbundene um einen Tag verspätete Anreise – zeigte sich der deutsche Trainer Michael Huhn mit den Resultaten in Soldier Hollow sehr zufrieden. „Es lief besser als erwartet.“

Huhn, eigentlich Chef des deutschen Nachwuchses, vertrat in den USA den Bundestrainer Ralf Rombach, der die Wettkämpfe von zu Hause aus verfolgte. „Es ist schade, dass Marco das Massenstart-Rennen am Ende nicht mehr mitmachen konnte. Das wäre ein guter Erfahrungsgewinn für ihn gewesen“, sagte er, kam sonst aber zum selben Schluss wie Michael Huhn. „Wir sind in der Woche immer besser reingekommen und haben uns wirklich gut verkauft.“

Der Gewinn der Nationenwertung bei den Weltmeisterschaften, viele Erfolge im Weltcup – Rombach spricht von „übererfüllten Zielen“ und schwärmt vom positiven Zusammenarbeiten aller innerhalb des Teams, inklusive derer, die normalerweise im Verborgenen wirken etwa aus den Bereichen Skitechnik und Physiotherapie.,

Benjamin Schieler

Foto: Ralf Kuckuck / DBS

Christian Kaindl

Autor Christian Kaindl

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